MEIN PROGRAMM

Die Bürgerinnen und Bürger von Birstein wollen mitgenommen werden. Die Kommunalpolitik braucht junge Leute. Jeder Ortsteil braucht Ortsbeiräte. Die Gemeinde braucht Menschen vor Ort, die sich engagieren wollen. Ein Bürgermeister allein kann nicht viel erreichen. Ich will die Menschen vor Ort mitnehmen. Nur so lässt sich in Birstein wirksam Zukunft gestalten.

MOBILITÄT

EIN MODELL FÜR BIRSTEIN:

Ländliche Gemeinden wie Birstein brauchen einen Mobilitätsmix. Neben Linienbussen brauchen wir Sammeltaxis und Mitfahrgelegenheiten.

Doch wie organisiert man das? Digitalisierung macht‘s möglich. Der Odenwald macht‘s vor: Mit einem Klick findet man die gesuchte Verbindung. Mit einem Ticket lässt sich alles nutzen. Ob Linienbus, Sammeltaxi oder Mitfahrgelegenheit. Ob werktags oder am Wochenende. Ob Jung oder Alt.

strassenbaubeiträge

EIN WEITERES MODELL FÜR BIRSTEIN:

Das System der Straßenbaubeiträge, wie wir es jetzt haben, führt zu Investitionsstau. Und solange das Land Hessen keine Mittel zur Finanzierung bereitstellt, können auch die Straßenbaubeiträge nicht abgeschafft werden.

Deshalb schlage ich das Husumer Modell vor. Die Straßenbaubeiträge werden nicht nur auf die Anlieger, sondern auf Viele umgelegt. - Aber nicht auf Alle! Durch die Zuteilung zu Abrechnungsgebieten kann gesteuert werden, dass Niemand zweimal zahlt. Existenzbedrohende Kosten: Ade!

ärztliche versorgung

Keine Frage: Als Bürgermeister will ich mich dafür einsetzen, dass die ärztliche Versorgung in Birstein bleibt. Mittelfristig aber werden weitere Hausärzte in den Ruhestand gehen und Hausärzte sind rar. Was also, wenn es nicht gelingt? Dafür braucht man einen Plan B. Der heißt Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen, um die gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. Das heißt Versorgungsassistenten, die einiges an Arbeit vor Ort übernehmen können. Das kann heißen Tele-Medizin. Und das heißt auf alle Fälle, dass die Mobilität in Birstein sichergestellt werden muss – mit neuen Ideen und neuen Lösungen.

tourismus

Birstein hat touristisches Potenzial. Dazu zählt das Schloss und der Schlosspark. Deren öffentliche Nutzung kann den Ortskern, die Gastronomie und den Einzelhandel vor Ort wiederbeleben. Das kann auch auf die Gastronomie in anderen Ortsteilen, auf Rad- und Wanderwege ausstrahlen. Kann ich das voraussagen? Nein. Aber ich will mit kluger Politik und zusammen mit der Fürstenfamilie diese Chance ergreifen. Über Nutzungsmöglichkeiten habe ich mit dem Fürstenhaus bereits gesprochen.

vereine

Ich habe oft gehört, dass es zu wenig Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche gebe. Und ich habe oft gehört, dass es zu wenig Nachwuchs für die Vereine gebe. Deshalb möchte ich zuallererst mit den Vereinen sprechen, wenn es um Angebote für die Jugend geht. Denn Vereine sind es, die uns an unsere Heimat auf dem Land binden.

DORFENTWICKLUNG

Die Dorfentwicklung bietet die Chance, das Leben in den Ortsteilen attraktiver zu machen. Dafür aber braucht es vor allem eines: Kommunikation. Kommunikation ist die Voraussetzung für eine Kommunalpolitik, die die Bürgerinnen und Bürger akzeptieren und für die sie sich gerne engagieren.

kommunikation

Als Bürgermeister will ich die Ortsbeiratssitzungen in allen Ortsteilen besuchen. Ich will den Menschen nicht nach dem Mund reden. Aber ich will wissen, was Sache ist. Und die Bürgerinnen und Bürger wollen das auch. Das ist die Voraussetzung für eine Kommunalpolitik, die die Bürgerinnen und Bürger akzeptieren und für die sie sich gerne engagieren.
Junge Menschen erreichen wir nicht über die Zeitung oder das Gemeindeblättchen. Ich will junge Menschen in die Kommunalpolitik holen. Das beginnt bei der Kommunikation. Deshalb muss Kommunalpolitik auch auf Facebook, WhatsApp und Co. präsent sein.